Schanzösische Françons, Männer und der Schnittchen-Shot
Richtig geil war unsere Ganzprogramm-Premiere in Luzern bei den Mona Lila- Frauen! Und immerhin, auf dieser Bühne hatte Ellie schon mal gespielt! Was sich natürlich auf direktem Weg auf die Schnittchen übertrug, wir haben richtig gerockt... im wahrsten Sinn des Wortes, nämlich zum ersten Mal in Kleidern! Danach, gab es an der Bar sogar ein "Schnittchen-Shöttchen" zu konsumieren, der Schritt zur schnittigen Spitzenunterwäsche (oder spitzigen Schnittunterwäsche?) mit unserem Logo wird immer kleiner!
Nur eines müssen wir beim nächsten Konzert unbedingt haben: MÄNNER. Zum Tragen. Nein, nicht Männer zum herumtragen, ich meine, Männer die uns beim Tragen helfen, natürlich. Oder starke Frauen selbstverständlich. Zum Dank gibts ein Schnittchen-Staff T-Shirt und einen Strip von Pianistin. Ich darf das hier ungetrost reinschreiben, sie befindet sich nämlich wie immer im Schnee und kann gar nix dagegen tun... Also, alle tragfähigen Menschen, bitte melden unter sarahs@edleschnittchen.ch, es lohnt sich!
Nun, solange freue ich mich auf unsere CD "Schanzösische Françons", die es in ca 2 Wochen auf unserer Homepage zu kaufen gibt und kümmere mich um die CD-Taufe, die im Mai in Basel stattfinden wird. Viel zu tun für die alleingelassene Sängerin!
Ah ja, bald ist wieder Ball-Saison, da blühen die Schnittchen auf, kriechen langsam von ihren Hochbetten herunter, lassen den Liebeskummer oben und erobern die Welt! Hier einen kleinen Eindruck:

Fotoalbum
Hier mal eine Zusammenfassung der letzten Monate Schnittchenleben in Bildern:
Sarah im Sari
Pianistin durch Spitzen
Schnittchenmusterbesprechung mit Fachfrau
Frauensalsakurs in Möbellager
Familie beim Schnittchenflyerbekleben
Gudrun Landgrebe
Action Painting
Mal wieder war ich für einen Tag der Jackson Pollock der Delsbergerallee. Also, dass es in der heutigen Zeit so ungewöhnlich scheint, dass eine junge Dame ihr Fahrrad umsprüht, gibt mir wirklich zu denken. Die Leute blieben Bündelweise auf dem kleinen Platz vor unserer Wohnung stehen, um sich das Spektakel anzusehen. Was die Sache nicht grade leichter machte, Fahrradumspritzen erfordert nämlich höchste Exaktheit, zittrige Finger können da schnell zum Verhängnis werden.
Ja gut, es mag schon etwas seltsam ausgesehen haben, wie jede klitzekleine Kleinigkeit, die nicht umgefärbt werden sollte, von Zeitung oder Hundekalenderblättern von Gina umwickelt war - Männer nehmen ein Velo zum Umsprühen auseineander, das ist mit schon klar. Aber ich muss nochmal betonen; ich bin kein Mann. Und David war arbeiten.
Ein älterer Herr mit hässlichem kleinen Mopsdackel meinte "ich meechte auch nayye Farbe fyyr Chund" und bekam dann doch einen kleinen Schreck als ich mit der Spraydose und "kein Problem" auf Mopsdackel zuging. Aber ganz gemein fand ich den Kommentar einer Dame zu ihrem Sohn, "si machts paraat fürd Fasnacht, weisch". WIE BITTE??!! Dass ich Aubergine an meinem Fahrrad einfach schöner finde als blau hat doch weissgott nix mit der Fasnacht zu tun!
Aber trotz Ablenkungen ist mein Velo ein richtiges Kunstwerk geworden, es fehlen nur noch die Blumen und dann bekommt Madame auch einen richtigen Namen. Ich bin offen für Vorschläge, nur keine scheu - damit sei mal wieder dezent auf den "Kommentar hinzufügen"-Knopf unter dem Eintrag hingewiesen, er darf gerne benutzt werden.
Pianistin - ist es zu fassen- hockt schon wieder im Schnee und so werde ich meine Nacht in Lindas Dackstock bei Disneyfilmen zubringen und mich auf den Morgestraich freuen. Ich gehe OHNE Velo.

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